Denkmalschutzberatung mit Sanierungsanleitung

Sehr geehrte Frau Musterfrau,

sehr geehrter Herr Mustermann!

Hier antwortet Ihnen Thomas Verweyen, Baugutachter und Architekt im Sachverständigenbüro IHR BAUGUTACHTERTEAM VERWEYEN UND PARTNER.

Ihre Anfrage weckt mein besonderes Interesse, da ich in meiner Architektentätigkeit 8 denkmalgeschützte Objekte vor dem endgültigen Verfall gerettet habe und von der Regierung von Oberbayern dafür die Denkmalschutzmedaille erhielt. Die dabei gewonnenen Erfahrungen baulicher, wie auch finanzieller Art, setze ich hier sehr gerne ein.

Das was Sie in erster Linie interessiert ist laut Ihrer ausführlichen Anfrage eine Bausubstanzeinschätzung, die sich am ausdruckstärksten darstellen lässt mit der Aufwandsberechnung zur Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeit. Genau diese instrumentengestützte Untersuchung führe ich bei meinen Gutachten an Objekten vor Ort durch und erstelle somit über die Mängelfeststellung exakte Schätzkostenaufstellungen für alle sanierungstechnisch benötigten Gewerke.

Wichtig ist für mich zu wissen, welche Art der Nutzung Sie beabsichtigen den Gebäuden zuzuführen (Wohn-, Wirtschafts-, Aufenthalts-, Abstell- oder Technikräume). Ein gewisses Nutzungskonzept wird sicherlich Auslöser für Ihr Kaufinteresse sein. Ich frage das aus dem Grunde, weil es benutzungsbedingte Unterschiede im Ausbaukomfort gibt. Deshalb interessieren mich Ihre Ausbaupläne sehr.

Als Kulturdenkmal steht Ihr Objekt unter Denkmalschutz / Ensembleschutz und unterliegt somit Ihrer örtlichen Unteren Denkmalschutzbehörde, die muß vor Ausführungsbeginn befragt werden, damit Sie die enorm günstigen steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten nicht verlieren.

Vermutlich wissen Sie das alles schon, jedoch ist es mir wichtig, dies zu erwähnen, da die Denkmalschützer von einem extremen Bautenschutz ausgehen, der schon manches Mal meine Träume platzen ließ. Das ist nicht als Kritik an dieser Behörde zu verstehen, deren Interesse einzig und allein daran liegt, ein autentisches Gebäude entstehen zu lassen und einer tragfähigen Nutzung zuzuführen.

Weniger bekannt sind die viel effektiveren Zuschüsse aus der Städtebauförderung, die unter gewissen Voraussetzungen bis zu 40 % der Herstellungskosten sofort (!) ersetzen. Ich hatte selber einmal das Glück, ein derartiges Anwesen („Hofwirth zur Post“ in Marquartstein, Chiemgau) zu erweben, zu sanieren und auch entsprechend intensiv gefördert zu bekommen. Es ist also für Sie auch wichtig zu erfahren, welche Bedeutung für Ihren Ort Ihr Denkmal hat, damit Sie die entsprechende Unterstützung seitens Ihres Bürgermeisters als Fürsprecher beim Landratsamt und Ihrer Bezirksregierung erhalten. Bitte wischen Sie das nicht einfach vom Tisch: Es sind hier Chancen möglich, deren Nutzen Sie dringend bedürfen. Überall im Objekt lauern Kosten auf Sie, sobald Bauteilöffnungen vorgenommen werden, zwingt Sie die über die Jahre schadhaft gewordene Substanz zu Kosten, an die Sie nie gedacht hätten…

Das ist zugleich der passende Moment, meine Honorar-Kosten zu erwähnen:

1. Tag: Ich benötige einen ganzen Tag, um mit Ihnen gemeinsam das Anwesen zu erfassen. Meine Frau wird uns begleiten und das Protokoll führen. Erfasst werden alle Sanierungs- und Umbaukosten in Schätzungen meinerseits. Es werden zahlreiche Fotos erstellt. Honorar-Kosten: 1.600,- € netto

2. Tag: Eine 13-seitige Liste (vorab vorbereitet) wird nach den Notizen meiner Frau mit Fotos erstellt zur Kostenerfassung. Nachbegehung des Objekts zum Abgleich der Liste mit den zerstörungsfrei eingesetzten Untersuchungsgeräten. Schriftliches Gesamt-Ergebnisfazit. Honorar-Kosten: 1.600,- € netto

3. Tag: 2. ganztägiges Treffen mit Ihnen, um Punkt für Punkt Ihnen genau darzulegen, was am Objekt wie saniert werden sollte, um den Aufwand so gering wie nur möglich zu halten beim besten Nutzungsergebnis. Hierzu stelle ich Ihnen Fotos von meinen selbst sanierten Denkmalschutzobjekten zur Verfügung. Honorar-Kosten: 1.000,- € netto

4. Gesamthonorar: 4.200,- € zuzüglich 672,- € MwSt.

Im Angebot sind alle Ihre angefragten Leistungen enthalten und dass alles innerhalb von 3 zusammenhängenden Tagen: Es liegt Ihnen dann eine optimale Beurteilung vor, auch in schriftlicher Form, überwiegend tabellarisch mit schriftlichen Zusammenfassungen und zahlreichen Produktempfehlungen.

Machen Sie sich gefasst auf 2 spannende Tage im Kulturdenkmal mit vielen überraschenden Einblicken in die denkmalkonforme Sanierungsaufgabe, machbaren Überformungsideen und Entwurfsgedanken, die in anschaulichen Muster-Mappen eine gebündelte Kreativität freisetzen sollen zum Wohle einer Ihren Bedürfnissen angepaßten Wiederbelebung Ihres Kulturdenkmals.

Terminwunsch: xx.-xx.xx.xxxx, jeweils ab 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr mit 1 Stunde Mittagstisch. Die Abendstunden dienen der Vorbereitung des nächsten Tages. Der gesamte Termin wird von meiner Frau begleitet. Bitte senden Sie uns ab sofort alle verfügbaren Unterlagen zur Vorbereitung der Begutachtungstage.

Zahlungswunsch: Keine Vorauszahlung. Nach dem 1. Tag 30% der Gesamtsumme gegen Rechnung, ebenso nach dem 2. Tag, nach dem 3. Tag die restlichen 40% gegen Gesamtrechnung. Beträge in bar oder -falls Ihnen das lieber ist- als Sofortüberweisung.

Meine Frau und ich würden uns sehr freuen, Sie und Ihr Anwesen kennenzulernen und mit viel Begeisterung für die Sache, Ihnen einen realistischen Überblick von der Gesamtsituation zu verschaffen.

Der gebotenen Fairness halber biete ich Ihnen folgende Option an: Es bleibt Ihnen vorbehalten, im Falle der frühzeitigen Feststellung eines für Sie untragbaren Sanierungsaufwandes, den Termin zum Zeitpunkt Ihrer Wahl abzubrechen. Meine Honorare werden in diesem Fall nur bis zum Zeitpunkt des Abbruchs berechnet. Es wird keine Entschädigung fällig, für nicht in Anspruch genommene Zeiten.

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