Beweissicherungen für Wohnungen, Häuser, Wohnanlagen, Straßen

Bauvorhaben: Musterstadt, Musterstraße

Sehr geehrte Frau Musterfrau!

Hier antwortet Ihnen Baugutachter Thomas Verweyen vom Sachverständigenbüro

IHR BAUGUTACHTERTEAM VERWEYEN UND PARTNER.

Ich bin seit 40 Jahren Baugutachter und Architekt. Meine Schwerpunkte innerhalb unseres Büros sind Beweissicherungen, Hauskaufberatungen und Abnahmen.

Hier mein Pauschal-Angebot, bitte wählen Sie, welche Positionen Sie beauftragen wollen:

POS.: 1.) X Gebäude nur von außen beweissichern, d.h.: Termin vor Ort + Fotodokumentation + schriftliche Mängelauflistung

a.) alle Außenanlagen: Straßenanteil, Bürgersteig, Hausumgriff in 5-Meter-Abstand

b.) alle Fassaden, auch die dem Bauprojekt abgewandten Seiten Gesamtkosten: 3 x 650,- € = 1.950,- € netto

POS.: 2.) X Gebäude nur von innen beweissichern, d.h.: Termin vor Ort + Fotodokumentation + schriftliche Mängelauflistung

a.) alle Räume von KG bis Dachboden,

b.) alle Böden, Decken und Wände + div. Auffälligkeiten Gesamtkosten: 3 x 850,- € = 2.550,- € netto

POS.: 1.)+2.) = 4.500,- € zuzüglich 855,- € MwSt. Sie erhalten alle Unterlagen:

a.) in Papierform in je einem Ordner pro Haus persönlich übergeben,

b.) je Haus digital mit einem USB Stick.

Terminvorschlag:

Dienstag, xx.xx.xx ab 10.00 Uhr + 2 Folgetage

Abgabe der kompletten Beweissicherung:

Freitag, den xx.xx.xx um 11.00 Uhr

Nachbegehung:

Termin nach Ihren Wünschen, Kosten: 60% der vorherigen Beauftragung.

Vorgehensweise:

Ihr Büro kündigt mein Kommen per Aushang und Anschreiben an. Sondertermine können Ihrerseits innerhalb der 3 Aufnahmetage vergeben werden. Ansonsten mögen sich die Eigentümer oder Mieter direkt an mich wenden für die Feinabsprache, bzw. ich melde mich telefonisch an.

Arbeitsweise:

Jeder Ersttermin wird von mir und meiner Frau sehr gewissenhaft vorgenommen: Meine Frau fertigt die Fotos vom Stativ mit Zoomeinstellung und Rissnummernkarten direkt neben dem Mangel. Ich fertige die Mangelaufnahme, die pro Riss 21 Rissmerkmale enthält zum Ankreuzen, damit nichts vergessen oder übersehen wird. Es wird im Nachgang farblich übersichtlich erkennbar unterschieden, wie aufwendig sich die Mangelbeseitigung gestaltet. So läßt sich leicht erkennen, in welchem baulichen Gesamtzustand sich z. B. eine Fassadenseite oder eine Wohnung vor den erschütterungsreichen Arbeiten befindet. Zur leichten Wiederauffindbarkeit der Mängel werden Skizzen vor Ort gefertigt mit Positionsangaben der Auffälligkeiten.

Die Fotodokumentation ist das Herzstück der Beweisaufnahme. Es werden folglich mehrere Fotos von einem Mangel gemacht, damit ein späterer Anspruch auf Wiederherstellung des vorherigen Zustands erfolgreich abgewehrt oder die Neuschadenentstehung fair entschädigt werden kann.

Alle Fotos erhalten Sie pro Haus in einer Mappe samt dazugehöriger schriftlicher Auswertung.

Mein Tip:

Informieren Sie die Eigentümer oder Mieter über die evtl. gewünschte zusätzliche Möglichkeit, dass Innenbegutachtungen direkt bei mir beauftragt werden können, zu deren Lasten (Preise siehe oben). Auf diese Weise teilen Sie sich die Gesamtkosten.

Zahlungswunsch:

1.) 50 % nach beendigter Beweisaufnahme vor Ort,

2.) Rest nach Fertigstellung und Abgabe aller Unterlagen innerhalb 1 Woche.

Leistungsbild der Beweissicherung:

  1. Vor Beginn der Bauarbeiten ist der Zustand der baulichen und sonstigen Anlagen (ggf. auch Pflanzungen) im Hinblick auf vorhandene Schäden zu erfassen und in einem Protokoll zu dokumentieren.
  2. Die Beschreibung der Schäden hat nach Lage, Art (z.B. Risse, Putzschäden, Feuchtigkeit) und Umfang so präzise zu erfolgen, dass im Rahmen einer Folgeaufnahme (auch nach längerer Zeit) ein zweifelsfreier Bezug zu vorangegangenen Aufnahmen herstellbar ist und sich Veränderungen eines Schadensbildes nachweisen lassen. Am besten läßt sich das mit Skizzen oder/und Positionsangaben im Lageplan darstellen.
  3. Der Name des jeweiligen Wohnungsinhabers und die Nutzungsart der einzelnen Räume wird Im Protokoll vermerkt.
  4. Anzugeben sind Alter (evtl. Schätzung) des Bauwerks und wann die letzte Renovierung stattgefunden hat.
  5. Das Datum der örtlichen Aufnahme und der Name des aufnehmenden Diplom-Ingenieurs, wird mitangeben.
  6. Von allen markanten Schäden oder sonstigen Besonderheiten werden Farbfotografien angefertigt, wobei unverwechselbare Nummernschilder mit Fotomaßstab in die Aufnahme miteinbezogen werden.
  7. Bei Gebäuden werden von allen aufzunehmenden Geschossen Grundrissskizzen gefertigt, aus denen die Lage der einzelnen im Protokoll beschriebenen Räume zweifelsfrei hervorgeht.
  8. Von allen Außenwänden werden Übersichtsfotos gefertigt, auf denen auch die Trennfugen zu den Nachbargebäuden zu erkennen sind. Die Fotos geben den farblichen Zustand der Fassaden möglichst originalgetreu wieder.
  9. Schäden an Fassaden werden mittels Fassadenskizzen möglichst lagegenau dokumentiert.
  10. Sofern die aufzunehmenden Bauteile nicht vollständig einsehbar sind, wird der Grad der Verstellung (z.B. durch einen Schrank) näherungsweise angegeben.
  11. Es wird die Gängigkeit von Türen und Fenstern geprüft und protokolliert .
  12. Bei Fenstern, Schaufenstern, Vitrinen etc. werden neben dem Zustand der Rahmen auch evtl. Beschädigungen der Glasflächen (Sprünge, Abplatzungen, Verätzungen, Kratzer, Kondenswasserbildung bei Isolierverglasung) mitangegeben.
  13. Fliesenbeläge werden vollflächig mit dem Fliesenhammer auf evtl. Hohllagen geprüft, ggf. wird der genaue Umfang der Hohllagen bestimmt und zu dokumentiert.
  14. Bei Holzfußböden wird neben der Feststellung evtl. Beschädigungen geprüft, ob und ggf. in welchem Ausmaß sie beim Betreten nachgeben oder knarren.
  15. Bei unterirdischen Räumen (Keller, Tiefgaragen) wird insbesondere auf evtl. Feuchtigkeitsspuren geachtet.
  16. Soweit Dächer und Kamine nicht vom jeweiligen zu untersuchenden Gebäude aus geprüft werden können, wird deren Zustand mittels Zoomobjektiv mit 80-facher Vergrößerung aus der nächstgelegenen begehbaren Position beurteilt und dokumentiert.
  17. Von Außenanlagen werden Übersichtsfotos gefertigt.
  18. Offenkundige Beschädigungen und Erkrankungen von Bäumen und Sträuchern werden dokumentiert und fotografisch festgehalten.
  19. Einbauten (z. B. Einstiegsschächte zu Tankanlagen) sowie andere bauliche Gestaltungselemente (z.B. Brunnen, Schächte) werden in die Aufnahme miteinbezogen.
  20. Bei öffentl. (und auch privaten) Verkehrsflächen werden die Ebenheit, Geschlossenheit und Abbrüche von Randsteinen sowie Geh- und Fahrbahnflächen nach Augenschein beurteilt.
  21. Plattenbeläge, Bordsteine, Schachtabdeckungen, Beleuchtungs- und Lichtsignalanlagen sowie Verkehrszeichen werden in die Aufnahmen integriert.

Allgemeine Hinweise zur Beweissicherung:

Pflichten des Auftragnehmers (AN)

  1. Die örtlichen Aufnahmen werden termingerecht ausgeführt.
  2. Die Grundstückseigentümer bzw. deren Bevollmächtigte, werden rechtzeitig über die geplanten Begehungen zu informiert
  3. Falls Räumlichkeiten auch nach einem zweiten Begehungsversuch nicht betreten werden können, wird der Grundstückseigentümer hierüber schriftlich informiert und ihm einen dritten und letzten Termin vorgeschlagen.
  4. Der Auftraggeber erhält eine Kopie des Schreibens zugeleitet.
  5. Schlägt auch der dritte Versuch fehl, wird das Verfahren für diese Räumlichkeiten eingestellt.
  6. Auf Terminwünsche der Eigentümer / Mieter, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit wird eingegangen.
  7. Falls erforderlich, wird der Termin auf die Abendstunden, werktags zwischen 17:00 Uhr und 20:30 Uhr gelegt.
  8. Weigert sich ein Grundstückseigentümer, die Beweissicherung im erforderlichen Umfang durchführen zu lassen, wird der AG unverzüglich verständigt. Dieser entscheidet dann, wie weiter verfahren wird.
  9. Generell erhält der Auftraggeber täglich nach Arbeitsende eine Mitteilung per Email zugeleitet, die den Ausführungsstand der Beweisführung darstellt und jedwelche Auffälligkeiten miteinbezieht.
  10. Bei Innenbegutachtungen hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, vorab den Eigentümer des Objekts zu bitten, die Aufnahme zu begleiten. Dort erfahrene Zusatzinformationen werden protokolliert.

Aufgaben des Auftraggebers:

  1. Der AG stellt dem AN die zur Kalkulation erforderlichen Unterlagen (maßstäblicher Lageplan, Angaben über die Zahl der aufzunehmenden Objekte, evtl. Grundrisspläne) zur Verfügung.
  2. Der Auftraggeber entscheidet, ob die Gebäude nur von außen oder auch von Innen aufgenommen werden.
  3. Der AG verständigt die Grundstückseigentümer durch ein allgemeines Rundschreiben über die geplante Durchführung der Beweissicherung.
  4. Die Terminierung der Begehungen obliegt dem AN.
  5. Der AG entscheidet, ob er an die Eigentümer auf deren Wunsch Kopien der Beweissicherung vergibt.

Fassaden-Beweissicherung Nr.: 01

Fassaden-Beweissicherung Nr.: 02

Fassaden-Beweissicherung Nr.: 03

Fassaden-Beweissicherung Nr.: 04

Beweissicherungen unterliegen nicht immer gleichen Voraussetzugen in der Arbeitsintensität.
Ich stelle Ihnen hier verschiedene Möglichkeiten vor, wie der vorgefundene Schaden dokumentiert werden kann:

Referenzen und zufriedene Kunden

Die Arbeit mit Herrn Verweyen war sehr angenehm. Die Beweissicherungs- und die Nachbegehungsgutachten, mit denen wir Herrn Verweyen für unser Denkmalschutzobjekt beauftragt haben, wurden sogar von dem Sachverständigungsbüro der Gegenseite gelobt. Man sehe selten so ausführliche und detailreiche Gutachten heutzutage. Positiv hervorzuheben ist, dass Herr Verweyen immer ein offenes Ohr und Ratschlag für seine Auftraggeber hat. Durchaus empfehlenswert!
L. Christl

10.06.21, * Zur Wahrung der Vertraulichkeit wurden Namen leicht verändert und rechtlich geschützte Informationen entfernt.

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